An vielen Stellen der Welt brennt es, wie beispielsweise in Nahost und im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, Völkerrecht wird gebrochen, wir sind mehr und mehr Zuschauer; wissen nicht, wo die nächste Explosion, Eruption sich ereignet. Verunsicherung macht sich breit.
Neue Orientierungen werden in einer geopolitischen Lage gesucht. Auffallend ist, dass sich Bewertungen in der bundesdeutschen Debatte deutlich unterscheiden:
Da ist einerseits die Einschätzung der Leitmedien und der Bundesregierung, andererseits wird dies nicht von der Mehrheit der Bevölkerung getragen.
Im Vorfeld des Bundesparteitages hat das Friedens-Manifest der SPD-Friedenskreise (Erhard-Eppler-Kreis und andere) für Aufsehen gesorgt, mit vielen bedeutenden Unterzeichnenden wie Rolf Mützenich, Norbert Walter-Borjans, Nina Scheer, Klaus von Dohnanyi und andere.
Die veröffentlichte Meinung hält einseitig dagegen: Es sei Realitätsverweigerung. Kriegsertüchtigung wird gefordert. Und Diplomatie wäre mit Putin nicht möglich, wird behauptet. Stattdessen wird ein militärischer Siegfrieden gegen die Atomwaffenmacht Russland gefordert.
Wir wollen uns gerade mit diesem Thema intensiv beschäftigen, am
DIENSTAG, 8. Juli 2025, 19–21 Uhr, Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Johannes Varwick
Johannes Varwick ist Professor in Halle-Wittenberg und Präsident des Wissenschaftlichen Forums für internationale Sicherheit WIFIS. Es gibt zahlreiche Aufsätze und Friedensaufrufe von ihm, u. a. im STERN.
Zoom-Link zur Veranstaltung: https://us02web.zoom.us/j/84075509297?pwd=uOTOiwdp3rxXMUy075bKESV8qB3Nw4.1
Wir planen mehrere weitere Veranstaltungen in diesem Rahmen:
– mit Oberst a.D. Wolfgang Richter wollen wir darüber bereden, wie er das Kräfteverhältnis zwischen Russland und der NATO einschätzt und wie er dies realistisch sieht.
– mit Lutz Unterseher wollen wir über Alternativen zum Aufrüstungswahn reden.
Burkhard Zimmermann, für den DL-Arbeitskreis Frieden , DL21 Müllerstraße 163, 13353 Berlin




