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24.02.2020 – Wege zu einer atomwaffenfreien Welt – Fachgespräch FES, IFSH, BASIC

12. Februar @ 11:00 - 13:00

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Friedrich-Ebert-Stiftung e. V.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung, das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und der British American Security Information Council (BASIC) laden Sie herzlich ein zum Fachgespräch:

Wege in eine atomwaffenfreie Welt –

Fortschritte und Rückschritte

am Montag, den 24. Februar 2020 von 11.00-13.00 Uhr,
in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

Atomwaffen erleben weltweit ein Comeback. Mit dem Ende des INF-Vertrages droht ein neuer Rüstungswettlauf bei den Mittelstreckenwaffen – auch in Europa. Nukleare Drohgebärden von Vladimir Putin und Donald Trump machen deutlich, dass beide nuklearen Großmächte an Fortschritten in der Rüstungskontrolle aktuell nicht interessiert sind. Das Atomabkommen mit Iran steht auf der Kippe. Frankreich wirbt unterdessen für eine stärkere Rolle französischer Atomwaffen in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik der EU. Gleichzeitig ist mit dem nuklearen Verbotsvertrag ein internationales Instrument entstanden, das Abrüstung auf neuartige Weise, nämlich durch eine Ächtung von Atomwaffen erreichen will.

Deutschland spielt in all diesen Diskussionen über nukleare Abrüstung eine zentrale Rolle. Vom 27. April bis 22. Mai werden die 190 Mitgliedsstaaten des nuklearen Nichtverbreitungsvertrages (NVV) in New York darüber beraten, wie es mit der nuklearen Abrüstung vorangehen und die Verbreitung von Kernwaffen verhindert werden kann. Am 25. Februar kommen hochrangige Vertreter_innen der 16 Staaten der Stockholm Initiative für nukleare Abrüstung in Berlin zusammen. Auf Betreiben Schwedens und Deutschlands werden sie darüber beraten, wie gemeinsam ein Gelingen der Überprüfungskonferenz befördert werden kann.

Was kann Deutschland in diesem Zusammenhang tun, um die nukleare Abrüstung zu befördern? Welche Rolle spielt nukleare Abschreckung in der europäischen Sicherheit heute? Wie kann die Gefahr eines neuen nuklearen Wettrüstens reduziert werden? Welche Zukunft hat das Atomabkommen mit Iran? Welche Chancen und Risiken sind mit neuen Instrumenten wie dem Atomwaffenverbotsvertrag verbunden?

Programmablauf

  • Einführung: Gabriela Heinrich, Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied des Deutschen Bundestages

Mit dem Publikum werden anschließend diskutieren:

  • Rüdiger Bohn, stellvertretender Beauftragter der Bundesregierung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, Auswärtiges Amt
  • Alexander Kmentt, Senior Research Fellow, King’s College London, österreichischer Diplomat (sabbatical)
  • Marion Messmer, Co-Direktorin, British American Security Information Council, London (BASIC)
  • Moderation: Oliver Meier, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)

Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme und Ideen! Anmelden können Sie sich bis zum 19. Februar 2020 bei Susanne Böhme (Susanne.Boehme@fes.de)

Mit freundlichen Grüßen

Details

Datum:
12. Februar
Zeit:
11:00 - 13:00